Vor einiger Zeit haben wir euch unsere Einbeinstative mit Standspinne, die PS-Serie, vorgestellt. Ende letzten Jahres hat die PS-Serie nun Zuwachs in Form der EPS-Serie bekommen. Ebenfalls Einbeinstative mit Standspinne aber mit Klappverschlüssen, anstatt Drehverschlüssen.

Es erreichen uns viele Frage, was nun genau die Unterschiede zwischen den beiden Serien sind. Diese möchten wir euch hier einmal zusammengefasst aufführen:

Die Verschlüsse

Wie bereits erwähnt, liegt der Hauptunterschied der EPS-Serie zur PS-Serie in den Beinverschlüssen. Die EPS-Einbeine kommen mit Klappverschlüssen bzw. Flip-Locks. Dabei wird zum Fixieren des Stativbeins ein Hebel auf- bzw. zugeklappt. Die PS-Serie hat Drehverschlüsse. Einige Fotografen bevorzugen Flip-Locks, andere dagegen die Ring-Locks. Letztendlich ist wahrscheinlich eine Frage des Geschmacks und der Gewohnheit.

Einen ausführlichen Vergleich der beiden Verschlussarten könnt ihr hier nachlesen: Ring-Locks vs. Flip-Locks

Verschlüsse

Die Standspinne

Bei der EPS-Serie wurde die Standspinne im Vergleich zu den PS-Modellen verändert. Die drei Standfüße bestehen aus einem Aluminium- bzw. Carbonrohr (je nach Stativvariante) und lassen sich in zwei Winkeln anstellen. Auf diese Weise lässt sich unebener Boden ausgleichen oder etwas mehr zusätzliche Höhe gewinnen.

Auch das Gelenk zum Neigen und Schwenken fällt etwas kleiner aus. Die Funktion bleibt allerdings die gleiche: 20° allseitige Neigung mit einer stufenlos einstellbaren und fixierbaren Friktion.

Insgesamt resultiert aus der veränderten Bauweise der Standspinne eine Gewichtsersparnis von knapp 300g im Vergleich zu den Pendants der PS-Serie. Fairerweise muss man allerdings dazu sagen, dass die Bauweise der PS-Serie ein wenig robuster ist.

Standspinne

Die Standspinne als Tischstativ

Die Standspinne lässt sich vom Einbeinstativ lösen. So kann das Stativ als „normales“ Einbeinstativ genutzt werden und die Standspinne als separates kleines Stativ (Tischstativ). Bei der PS-Serie kann die Montageplatte (mit 1/4″ und 3/8″ Schraube) direkt auf die Stativspinne geschraubt werden. Bei der EPS-Serie ist dies nicht möglich, hier benötigt man einen Stativkopf oder eine Kamera mit 3/8″ Anschlussgewinde.

Tischstativ

Fazit

Wie ihr seht, sind beide Serien, die EPS- und die PS-Serie, auf den ersten Blick sehr ähnlich. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich dann aber doch einige kleine Unterschiede. Die Qual der Wahl habt nun ihr, wobei die Entscheidung sicher stark vom Einsatzzweck abhängt.

Wenn ihr allgemein Interesse an unseren Einbeinstative mit Standspinne habt, findet ihr HIER einen guten Testbericht über das SIRUI P-224S.

EPS Serie

>> zur EPS-Serie auf der SIRUI Website <<

>> zur EPS-Serie in unserem SIRUI-Onlineshop <<